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3 Doors Down

Ort: Stuttgart – Kongresszentrum

Datum: 06.06.05

So lange habe ich auf ein Konzert von ihnen gewartet und jetzt ist es auch schon wieder vorbei.

 

Die Show sollte um 20 Uhr anfangen, wir waren so ca. um 19 Uhr dort. Ich schätze es war sogar schon etwas später denn der Einlass hatte schon begonnen und es gab keine Schlange am Eingang. Als wir die Halle des Kongresszentrums betraten, saßen die meisten locker auf dem sauber geputzten Boden herum und warteten. Es fiel sofort auf, dass das Publikum gemischter war, als z. B. bei Incubus. Da nicht nur headbangende Rocker anwesend waren, hatte ich die Hoffnung, dass mir nicht ganz so viele hüpfende Männer mit langen Haaren die Füße platt machen würden.

Pünktlich um acht kam auch schon die Vorband auf die relativ kleine Bühne. Das Bühnenbild bestand aus einer bescheidenen Leinwand, auf der Stone the Crow, der Name der Band, zu lesen war. Sie spielten eine gute Mischung aus schnellen Rocksongs und Rockballaden, besonders eine kam sehr gut an. Dummerweise habe ich keine Ahnung mehr, wie das Lied heißt und worum es ging, aber ich vertraue darauf, dass ich das noch herausfinden werde und dann werdet ihr es erfahren. Diese unbekannte deutsche Band hat mich wirklich positiv überrascht und obwohl es immer undankbar ist, eine Vorband zu sein, haben sie das Publikum ganz gut eingeheizt. Bei dem letzten Lied ließen sich die Stuttgarter sogar dazu bewegen mit zu hüpfen.

 

Nachdem Stone the Crow unter donnerndem Applaus die Bühne verlassen hatten, wurden die Instrumente und diverse andere Geräte ausgetauscht. Schnell noch ein Soundcheck von den Roadies und dann kam auch schon die Leinwand, auf der dieses mal natürlich in großen Lettern 3 Doors Down prangte, hoch.    

Dann war es endlich soweit, die Jungs kamen auf die Bühne und die ersten Töne von Right Where I Belong, dem ersten Song auf Seventeen Days, erklangen. Obwohl es die Tour zu dem neuesten Album war, spielten sie auch viele Nummern der beiden Vorgänger.

Das Publikum war begeistert und nicht nur der Verrückte mit dem schwarzen T-Shirt, der anfangs neben mir, später hinter mir stand, konnte jede einzelne Zeile von jedem Lied mitsingen. Brad sagte zwischendurch „You guys are great singers.“, womit er nicht ganz unrecht hatte.

Am meisten ging das Publikum wohl bei Loser mit, das war auch gleichzeitig das letzte Lied.

Die Show war viel zu schnell vorbei, ich schätze das lag auch daran, dass die Band wegen dem nächtlichen Auftritt bei Rock am Ring nicht ganz auf der Höhe war.

 

So kurz sie auch war, die Show war der Hammer, wir haben gefeiert, gesungen und geschwitzt bis zum geht nicht mehr. 3 Doors Down haben alle Songs gespielt, die ich gerne hören wollte, es hat also nichts gefehlt.

Ich hatte mir zwar vorgenommen Fotos zu machen, aber da wir irgendwo in der Mitte standen und ich auch viel lieber singen und aufpassen wollte, hat es nur für ungefähr zwei Bilder gereicht. Es kann eine Weile dauern bis ich sie habe, bis dahin mach ich mich auf meinen Muskelkater im Arm gefasst.

 

 

Backstreet Boys

Ort: Köln – E-Werk

Datum: 31.05.05

Das ich jemals wieder auf ein Konzert der fünf Jungs gehen würde hätte ich mir nicht träumen lassen. Aber wer kann schon einer kleinen Show im Kölner E-Werk widerstehen?

So ging es für mich zunächst nach Mannheim und von dort zu dritt weiter nach Köln, was erstaunlich schnell ging.

Dort angekommen hatte sich wie üblich schon eine Schlange gebildet, aber ich muss sagen, dass ich mit einer etwas längeren gerechnet hatte. Da wir schon nachmittags dort waren, dachte ich, dass es ein zähes, langes Warten werden würde, aber die Zeit verging wie im Fluge. Es stießen noch ein paar andere zu unserer kleinen Gruppe und trotz des Regens war es sehr lustig.

Als es auf den Abend zuging tauchten lauter Kameras wie Schmeißfliegen auf und das übliche vor-der-Kamera-Versteckspiel ging los. Irgendwann war endlich Einlass und wir durften in Zweiergruppen rein. Das E-Werk war von innen sogar noch kleiner als erwartet, man würde also kein Problem bekommen, die Bühne zu sehen.

 

Als das Gedränge wie in meinen besten Teenie Tagen schließlich losgingen schoben wir uns immer weiter nach vorne, bis wir ungefähr in der dritten Reihe standen.

Die Herren tauchten mit ca. 40-minütiger Verspätung auf, was bei ihnen aber noch überpünktlich ist.

Schlagt mich, aber ich weiß weder, welches das erste Lied war, noch welches das letzte war. Es war jedenfalls eine gute Mischung aus alten und neuen Songs, vom Album Backstreet Boys bis Never Gone ließen sie es an nichts fehlen. Es war auffällig, dass das Publikum die bisher unveröffentlichten Songs mitsingen konnte, allerdings war es zu erwarten gewesen. Die Jungs lieferten eine tolle Show ab ganz ohne Pyrotechnik und den ganzen Schnickschnack. Sie haben auch wie gewohnt sehr gut gesungen, obwohl ich anfangs gar nichts von ihnen gehört habe. Das Publikum hat jedes Wort mitgesungen und so ihre Stimmen übertönt, das hat mich ziemlich gestört. Als die Fans dann aber müder wurden, konnte man endlich auch von ihnen was hören und das war wirklich klasse.

Ich stand schon sehr lange nicht mehr in so einem extremen Gedränge während eines Konzertes, deshalb war es auch so gut wie unmöglich zu tanzen. Das Tanzen mutierte zu einem auf-und-ab-bewegen, aber immerhin habe ich es versucht.

 

Jetzt hätte ich fast den Crazy Frog vergessen, den Nick angestimmt und die gesamte Halle mitgegrölt hat. Dieser Frosch hat mich davor schon ständig verfolgt, aber seitdem werde ich ihn gar nicht mehr los. Außerdem ist mir noch besonders das blinkende Herz in Erinnerung geblieben, das jemand auf die Bühne geworfen hat und dann von Nick aufgehoben und an seine Hose gehalten wurde, haha.

 

Das hört sich jetzt wahrscheinlich blöd an, aber man merkt wirklich, dass die Backstreet Boys älter geworden sind. Auch bei den Fans ließ sich das bemerken, es flogen keine Kuscheltiere auf die Bühne (nur ein BH) und es wurden keine Plakate hochgehalten, zumindest habe ich keine gesehen. Ansonsten gab es auch fast gar kein hysterisches Gekreische, Tränen habe ich ebenfalls nicht gesehen und es wurden weniger als fünf junge Frauen aus dem Gedränge gezogen.

 

Die Jungs hatten Spaß, das Publikum war begeistert, so muss es sein. Es hat sich wirklich gelohnt, dort hinzufahren. Ich denke nicht, dass ich je wieder die Chance haben werde eine ähnliche Show von ihnen zu sehen und deshalb bin ich sehr froh, dass ich dort war.

 



Hier geht es zu den restlichen Fotos

 

 

Fettes Brot

Ort: Stuttgart – LKA

Datum: 24.04.05

Ok, eigentlich hätte ich mich gleich am nächsten Tag hinsetzen sollen um über dieses Wahnsinnskonzert zu schreiben, aber ich hab es nicht getan. Trotzdem geb ich mir jetzt Mühe mein Gehirn anzukurbeln und mich so gut es geht zu erinnern.

Die Show fand im LKA in Stuttgart/Wangen statt, als wir ankamen regnete es, aber wir fanden zum Glück relativ schnell einen Parkplatz.

Drinnen angekommen holten wir uns erstmal etwas zu trinken und stellten uns dann vor die Bühne und warteten. Das LKA ist ziemlich klein und deshalb kann man von überall sehr gut sehen.

Es gab eine Vorgruppe, von denen ich den Namen leider nicht mehr weiß. Sie bestand jedenfalls aus einer Rapperin und einem DJ. Nichts besonderes, sie rappt über das Rappen und hört sich an wie jede 08/15 Tussi, die nicht aus den Puschen kommt.

 

Dann erklangen endlich die ersten Töne von Wie immer und die drei Brote erschienen auf der Bühne. Das war ohne Übertreibung eines der besten Konzerte, wenn nicht sogar das beste, auf denen ich je war.

Martin, Boris und Björn lieferten nicht nur eine musikalisch einwandfreie Show, sie brachten mit ihrem nordischen Charme auch noch alle zum Lachen.

Das Publikum ging ab wie Schmidts Katze, das hätte ich echt nicht gedacht. Ich hab mich köstlich amüsiert als die Schwaben bei Nordish by Nature mitgrölten und rumhüpften als meinten sie es ernst.

Alle Songs von Am Wasser gebaut wurden gespielt und noch ne ganze Menge anderer. Ich muss zugeben, dass ich nicht alles davon kannte, vor allem die ganz alten Sachen nicht. Am meisten ging es wohl bei Schwule Mädchen, Jein, Emanuela, falsche Entscheidung und wie schon gesagt  Nordish by Nature zur Sache.

Die Zeit verging viel zu schnell und ich habe gar nicht gemerkt, dass die Show so lang war. Auch dass ich, eigentlich das ganze Publikum, bis auf die Socken durchgeschwitzt war, fiel mir erst hinterher auf. Ich hätte ihnen noch ewig zuhören und hüpfen können, aber leider leider ist auch das schönste Konzert irgendwann zu Ende.

 

Es ist doch immer wieder erstaunlich wie viel schöner Konzerte sind, wenn sie nicht in einer riesigen Halle stattfinden.

 

 

Westlife

Ort: Stuttgart – Schleyerhalle

Datum: 11.04.02

Das war am Tag meines Mathe Abis. Eigentlich wollten wir zu O-town, aber die waren schon ausverkauft. Dieses Konzert war der Anfang allen Übels *lach*, aber es war eine schöne Erfahrung. Das war das erste Mal, dass ich auf einem Konzert von einer Gruppe war, die ich gar nicht richtig kannte. Ich wusste weder die Namen der fünf Jungs, noch wusste ich, dass es überhaupt fünf waren. Damals war es die „World of Our Own“-Tour…das Album kannte ich auch nicht. Oder doch? Ich weiß jetzt nicht mehr, ob meine Schwester das schon vor dem Konzert besessen hat. Aber das ist ja auch nicht so wichtig.

Da es eine „In the Round“-Show war, war die Bühne natürlich rund. Und deshalb standen wir, obwohl wir erst sehr spät kamen, die Vorgruppe war schon auf der Bühne, doch ziemlich weit vorne.

Die Show war sehr aufwendig, zum Beispiel schwebten die Jungs in fünf Weltkugeln auf die Bühne. Ich kann mich noch erinnern, wie wir die Plakate der Mädels gelesen haben um rauszufinden, wie die Bandmitglieder heißen. Die Lieder konnten wir auch nicht mitsingen, was eine ganz neue Erfahrung für mich war. Ich singe sonst immer und überall mit…ja, lacht ruhig. Aber wir waren nicht die einzigen, wie sich dann noch herausstellte. Als Westlife nämlich ihren vermeintlich größten Hit performen wollten, was, wie wir später herausfanden, „Flying Without Wings“ war, sollte das Publikum mitsingen. Nun ja, das hat nicht so richtig geklappt. Sie haben den Anfang gesungen und dann wohl erwartet, dass jetzt alle einfallen. Das war aber nicht so, denn wir haben weder das Lieder er-/gekannt, noch konnten wir mitsingen, bis auf die hardcore Fans vielleicht. Nachdem sie es noch ein oder zwei Mal versucht hatten, gaben sie schließlich auf und sangen den Song alleine. Sie nahmen das aber mit Humor. Bei „Queen of my Heart“ hatten sie unerwarteter Weise sehr große Unterstützung, diesmal konnte ich sogar etwas mitsingen.

Sie waren allgemein sehr sympathisch und es hat riesigen Spaß gemacht. Hätte ich gewusst, was danach noch kommt, hätte ich wohl nicht so leichfertig zu meiner Schwester gesagt, dass ich jederzeit wieder auf ein Konzert von denen gehen würde.

 

 

Destiny’s Child

Ort: Stuttgart – Schleyerhalle

Datum: 30.10.2001

Das war etwas enttäuschend. Man kann nicht sagen, das die Show schlecht gewesen wäre. Vielmehr kam es so rüber, als ob die drei Mädels sie so schnell wie möglich hinter sich bringen wollten. Es war so gut wie keine Publikumsnähe vorhanden (das kann auch daran liegen, dass wir ziemlich weit hinten standen), das Konzert war relativ kurz und eine Zugabe gab es auch nicht. Von allen „Großkonzerten“ war das jedenfalls das, was mir am wenigsten gefallen hat. Erst verschieben sie ihre Tour, weil sie Angst vor Anschlägen haben, und die Fans müssen warten und dann kommt so etwas dabei heraus. Außerdem war das die Tour zum Survivor-Album und sie haben fast nur Singles und alte Songs gebracht. Von „Survivor“ kamen nicht viele Lieder, die nicht ausgekoppelt waren.

Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Einzelauftritte und da hat eindeutig Kelly am besten abgeschnitten. Ich kann mich zwar nicht mehr daran erinnern was sie gesungen hat, aber es war toll. Beyoncé hat „Work It Out“ gesungen. Das Lied mag ich sehr, aber sie wirkte bei ihrer Performance ein bisschen wie Diana Ross auf Drogen. Und Michelle, tja, dazu kann man nicht großartig was sagen. Gegen die anderen beiden ist ihre Stimme einfach, nun ja, um es vorsichtig auszudrücken nicht gut genug. Sie hat einen Gospelsong gesungen und sich wirklich große Mühe gegeben.

Während des Konzertes habe ich sogar mal auf die Uhr geguckt und mich geragt, wann es zu ende ist und das sagt eigentlich schon alles. Ich würde nur noch mal u DC gehen, wenn es in kleinerem Rahmen stattfindet

 

 

Die Prinzen

Ort: Bremen – ich glaube das war auch im Aladin

Jahr: hmm...1997?

Das hab ich ja schon fast verdrängt. Weiß echt nicht, ob es ne gute Idee ist, das hier aufzuzählen. Zu dem Konzert wurde ich wieder von einer Freundin eingeladen, niemand anderes wollte gehen. Wir standen in der ersten Reihe und ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, dass ich ständig den Schweißtropfen von Sebastian Krumbiegel ausgewichen bin. Und ob ihr es glaubt oder nicht, als der Blonde sein Handtuch ins Publikum geworfen hat, haben sich die Frauen dort fast darum geprügelt. Ich muss immer noch lachen, wenn ich daran denke.

 

Ginuwine

Ort: Bremen – Aladin

Jahr: gute Frage…ich glaube 1997

Das war ein Geburtstag einer lieben Freundin. Sie hat uns alle eingeladen. Könnt ihr euch das vorstellen? Wir standen alle nebeneinander in der ersten Reihe und am nächsten Tag hatten wir alle blaue Flecken auf den Bäuchen von der Absperrung. Seine Show war, wie nicht anders zu erwarten, sehr sexy. Viel mehr kann ich gar nicht dazu sagen, weil es einfach schon zu lange her ist. Es hat jedenfalls einen Riesenspaß gemacht in kleiner Umgebung und mit einer einfachen Bühnenshow. Es war ein schöner Geburtstag, wenn auch nicht meiner.

 

 

MJJ

Ort: Bremen - Weserstadion

Jahr: 1997

Ja, das war einfach atemberaubend, aufregend, unbeschreiblich! Für mich wird er immer der King of Pop bleiben. Tja, was soll ich sagen…nachdem ich eine Woche vorm Parkhotel verbracht hatte, stand es natürlich auch außer Frage, dass ich schon einen Tag vor dem Konzert mit dem Anstellen anfange. Was soll ich sagen, es hat sich gelohnt! Ihn so zu sehen, in seinem Element auf der Bühne vor Tausenden von Menschen, davon habe ich schon seit meinem fünften Lebensjahr geträumt. Wie es aussieht werde ich wohl den Rest meines Lebens davon zehren müssen, ich denke nicht, dass er noch mal auf Tour gehen wird. Und an alle, die es verpasst haben: SCHADE! Ihr habt mein tiefstes Mitleid.

 

 

BSB

Ort: Zu viele zum Aufzählen

Jahr: 1995-1999

Mein erstes Konzert – wie sollte es anders sein – war natürlich ein Backstreet Boys Konzert. Und das war auch nicht das letzte. Ich werde euch nicht mit den Einzelheiten nerven, nur soviel: die Show ist jedes Mal wieder sehr aufwendig und schön anzuschauen. Die Stimmen der fünf Jungs sind einmalig und ich bereue es nicht, so viele Konzerte von ihnen besucht zu haben. Ok, ich gebe zu, dass ich es nicht wieder machen würde, aber damals war es nun mal  ein Teil meines Lebens.

 

 

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